nach Ko-Tao entschieden.
Die Schildkröteninsel zeigte sich uns sonnig und sehr, sehr heiß. 35° C im Schatten, die wir durch den
Fahrtwind gar nicht wahrgenommen hatten. Kaum hatten wir die Fähre verlassen, empfing uns eine Horde
Thais, die sich als Kofferträger anpriesen, oder uns eine „traumhafte“ Unterkunft anboten. Wir flüchteten
uns in eine Nebenstraße und entgingen so dem Chaos. Mit einem kleinen Pick-Up, dessen Fahrer uns
vertrauenswürdig erschien, fuhren wir entlang der eindrucksvollen Kulisse, zum Ko-Tao Hotel. Wir
hatten per E-Mail reserviert und die Preise im Vorwege vereinbart.
Ein traumhafter, halbmondförmiger und schneeweißer Sandstrand vor einer kleinen Bungalowanlage war die
Entschädigung für die lange Anreise. Das Personal empfing uns sehr freundlich und die Reservierung lag
dem Big Boss schon vor.
Das Zimmer war geräumig und sauber, sogar mit einer modernen Klimaanlage und einem Kühlschrank
ausgestattet.
In zehn Minuten waren dann auch schon die Koffer ausgepackt und wir zogen erst einmal los, um die Gegend
um das Hotel zu erkunden.
Eine hügelige, dicht bewachsene Tropeninsel. Genau, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Freundliche
lächelnde Menschen und der Duft von tausend Gewürzen in der Luft. Herrlich!
Gleich neben dem Hotel bot uns ein junger Mann einen Motorroller zur Miete an. Umgerechnet vier Euro am
Tag. Wir willigten ein und waren so schon am ersten Nach-mittag motorisiert. So tuckerten wir die
Küstenstrasse entlang, um noch ein paar Vorräte für unseren Kühlschrank zu besorgen.
In dem kleinen Hauptort der Insel fanden wir ein nettes Restaurant und direkt daneben den einzigen
Supermarkt des Ortes. Wir staunten nicht schlecht, als wir Nutella im Regal entdeckten. Gegen Ko Samui
herrschte hier traumhafte Ruhe. Ein paar Touristen bummelten die Straße entlang, einige Kinder spielten
am Strand und die Restaurants erschienen uns relativ verwaist. Wir relaxten in den letzten Sonnenstrahlen
unseres zweiten Urlaubstages und die Freude über unsere neue Entdeckung Ko-Tao fand ihren Ausdruck in
unserer gehobenen Stimmung. Zwei frische und kühle Singha Bier später, kurz vor Einbruch der Dunkelheit
fuhren wir zurück zum Hotel.
