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Ko-Tao, die Schildkröteninsel
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die andere Richtung. Einige Felsen vor der Küste sahen nach einem guten Schnorcheltrip aus. Leider hatten die Motorboote mit ihren Ankern hier ganze Arbeit geleistet. Von den Korallen war nicht viel übrig geblieben. Einige kleine Barrakudas, ein paar Rochen und viele bunte Fische entschädigten jedoch für das Trümmerfeld, das uns geboten wurde.
Zurück am Strand bemerkten wir, wie unsere vier Smileys sich mit zwei streunenden Hunden beschäftigten. Die Tiere waren zahm und ließen sich nur zu gern von den Damen streicheln.
Meine Gedanken waren plötzlich auf den Philippinen, wo sich 1995 ein deutscher Aussteiger einen kleinen Hund gekauft hatte. Entsetzt hatte er damals gemerkt, das Tausende von Läusen und Flöhen das Fell belebten. Das war nur ein Baby. Hier war die Hautfläche an gleich zwei großen Tieren unverhältnismäßig größer.
So konnten wir uns ein Lächeln nicht verkneifen, als die beiden blonden Grazien kreischend aufsprangen. Sie hatten das pralle Leben auf der Haut der Hunde bemerkt. Nach kurzer Diskussion rannten alle vier kopflos in die Fluten und begannen, sich gegenseitig im brusttiefen Wasser mit Salzwasser abzureiben. Nach kurzer Zeit wieder ein schrilles Quiecken und noch eines. Jetzt fuchtelten alle wie wild mit Händen und Füßen.
Jaaaaaaaaa, der Fischschwarm schlug wieder erbarmungslos zu. Unsere Grinser hatten während ihrer Flucht die Brottüte vergessen. Lässig schlenderte ich zu ihrem Gepäck, nahm die Tüte mit den Brötchen und warf so ein Teil mitten in die Gruppe.
Ein paar Sekunden später ließen die lustigen Tierchen von ihren Opfern ab. Sehr schnell waren die Vier wieder am Strand. „Hey”, meinte ich grinsend und winkte mit der Tüte: „You forgot your bread... !“ Wer zuletzt lacht... .
Am frühen Nachmittag kletterten wir dann wieder zu unserem Roller zurück. Es war heiß, heiß, heiß! Unsere Kleidung klebte am Körper, als wir erschöpft die Hügelkuppe erreichten. Der Fahrtwind, einige Drinks am Straßenrand und die Air-Condition im Hotel kühlten uns dann schnell wieder ab.
Das Abendessen war ein Genuss. Eine leckere Hühnchensuppe, Tom Kha Gai genannt, ein höllisch scharfes rotes Hühnercurry und einige tropische Früchte rundeten den Tag ab.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”