Juan
stattgefunden hatte. Die übernächtigten Augen der nächsten zwanzig Paare erklärten die menschenleeren
Strände. Na ja, es war immer noch genug Platz für alle. Gerade hatten wir uns zwei Liegestühle zu einem
Sonnenbad herangezogen, als Bianca auf eine große Flotte Langboote deutete, die sich der Insel näherten.
Japaner, einige hundert Japaner, die sich aus den Booten an den Strand ergossen. Mit lautem Geschnatter,
alle mit Schwimmwesten bekleidet, besetzten sie alle Quadratmeter Sandfläche, die zur Verfügung standen.
Jetzt war es klar, Nang Juan war eine Ausflugsinsel, die nur in den Morgenstunden ihr ursprüngliches Flair
behalten hatte.
Kofferradios plärrten japanische Klänge, das türkisfarbene Wasser hatte die Farbe von unzähligen
Schwimmwesten und wir waren wieder in der Realität.
Eine Stunde später waren wir schon wieder auf unserem Motorroller, auf dem Weg zu dem nächsten
vielversprechenden Strandabschnitt. Jeder schöne Geheimtipp ist nur so lange gut, wie er geheim bleibt.
Eine Woche später sind wir noch früher nach Ko-Yang Yuan gefahren, um die Ruhe zu genießen.
Unser Bootsführer erzählte uns von einer tollen Angelstelle auf einem Schwimmponton nahe unserer
Hotelanlage. So machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg, um unser Abendessen selbst zu fangen.
Der Strand war schön und im Vergleich zum gestrigen Erlebnis kaum bevölkert. Ein Thai brachte uns mit
einem Paddelboot zu dem Ponton.
Schon im Hotel gab das freundliche Personal uns gute Ratschläge, wie wir große Fische fangen sollten.
Man gab uns Köder mit und hoffte, das der Fang auch für die Angestellten reichen würde. Leider brachten
wir außer einem Sonnenbrand nichts mit zurück.
Die kommenden Tage verbrachten wir unter Wasser. Ko-Tao ist bekannt für seine exzellenten Tauchgründe.
Wir sahen Schildkröten und große Napoleonfische, filmten traumhaft bunte Nacktschnecken und genossen
die Vielfalt der tropischen Unterwasserwelt. Eine kleine Insel, Shark-Point genannt war für einen
Nachttauchgang eingeplant. Bianca hat für Nachttauchgänge nichts übrig, begleitete uns aber auf dem
Tauchschiff. Es war eine erfahrene Gruppe Taucher aus aller Welt, die sich hier zusammengefunden hatte.
Schon auf der Fahrt zum Tauchspot wurde gefachsimpelt und über
