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Ko-Tao, die Schildkröteninsel
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Meeresschildkröte war am Shark-Point elendig im Netz ertrunken.
Unsere nettester Ober im Hotel hatte mein Interesse bemerkt, einmal einen großen Fisch zu fangen. Er vereinbarte einen Termin mit einem einheimischen Fischer an der Hotelbar.
Daao hieß der junge Fischer, der sich hochinteressiert meine Angelausrüstung zeigen ließ. Erfreut bemerkte ich, dass er fließend Englisch sprach und fragte ihn über die Fischwelt Thailands aus. Er erzählte uns über sein altes Holzboot, dass irgendwo im Süden Ko-Taos liegen soll. Schnell war Preis und Treffpunkt am Schwimmponton in der Nachbarbucht vereinbart.
Dieses Mal fiel das Frühstück spärlicher aus. Aus Zeitmangel und durch die frühe Stunde, es war erst sechs Uhr, beließen wir es bei einer Banane und einer Tasse Kaffee.
Mit dem Roller fuhren wir auf einen zwei Kilometer entfernten Hügel, von dem eigentlich ein Pfad hinunter zum Ponton sein musste. Dieser war zwar da, aber so steil, dass wir für den kurzen Abstieg eine halbe Stunde brauchten, um sicher dort anzukommen. Daao wartete schon auf dem Deck seines Holzbootes. Alt und vergammelt, das war alles, was Bianca zum Zustand des Bootes einfiel. Egal, ein spannendes Abenteuer lag hoffentlich vor uns und -Hauptsache es schwimmt. Er begrüßte uns freundlich und zeigte uns seine Angelausrüstung. Ich war überrascht. Die Hochseeangeln waren vom Feinsten und welch Highlight: Er hatte einen modernen Fischfinder (Echolot), made in Germany, in seinem winzigen Unterstand. Jetzt stand nichts mehr im Weg. Mein Jagdfieber wuchs zusehends.
Am Shark-Point angelten wir uns einige Köderfische, um gut vorbereitet die Grossen zu jagen. Bianca wollte auch einen Fisch fangen und übernahm eine der Grundleinen.
Als ich gerade einen Fisch vom Haken entfernte, wurde es hektisch bei meiner Frau. „Ich hab einen dran“, rief sie laut. „Der zieht wie verrückt.“ Mühsam holte sie Meter für Meter Leine ein. Nach der Anstrengung Biancas zu urteilen, war es ein Prachtkerl von Fisch. Bianca kämpfte mit der Schnur und dem unerwarteten Widerstand des Fisches.
„Jetzt sehe ich ihn“, rief sie laut und zog einen 12 cm langen Riffbarsch aus dem Wasser. Gewaltige 100 g schwer und sehr kämpferisch veranlagt. Daao und ich konnten uns ein Lächeln nicht verkneifen, aber irgendwo war ich sehr stolz über den ersten Angelerfolg meiner Frau. Bianca im übrigen auch auf
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”