Nippes für den Esstisch, bunte Tücher und Dekorationen, dann war die
Stunde schon um. Es war nicht einfach, den Ort wiederzufinden, an dem uns der Fahrer abgesetzt hatte.
Es sah alles irgendwie gleich aus. Da, der kleine bunte Brunnen mit den Wasserrädern, hier war es!
Ich sah auf die Uhr. Wir waren pünktlich, aber unser Fahrer war nicht in Sicht. Unzählige Autos fuhren
vorbei. Unser gesamtes Reisegepäck war im Shuttle-Bus. Jetzt bemerkten wir unsere missliche Lage.
Vielleicht hatten wir etwas zu viel Vertrauen in den Fahrer gesetzt. Was wäre, wenn er nicht wiederkommt?
Wir hätten nicht einmal eine Chance, vor unserem Abflug noch das Hotel zu erreichen. Was sollten wir auch
dort? Wir hätten uns nicht einmal umziehen können.
Die Minuten vergingen. Sichtlich nervös rief ich im Hotel an, und fragte, ob unser Taxifahrer uns eventuell
falsch verstanden hätte. Leider verstand die Empfangsdame kaum Englisch.
Wir malten uns schon aus, wie wir in Shorts den gesamten Rückflug im Flugzeug sitzen würden und alle
Gepäckstücke mit Kameras, Angel- und Tauchausrüstung auf dem nächsten Nachtmarkt einen neuen Besitzer
finden würden, als mir plötzlich der Fahrer auf die Schulter tippte. „Sind sie fertig, Sir?“, fragte er
lächelnd. Ja, wir waren beide fertig, fix und fertig.
Nach einem letzten Lobster im Restaurant des Hotels und frisch geduscht in neuer Kleidung verließen wir
Bangkok, die Stadt mit dem besonders asiatischen Flair.
Immer wieder ein Anlass für eine schönen und exotischen Stop in einer der quirligsten Städte der Welt.
24 hours Rushhour, wie unser Taxifahrer so treffend bemerkte.
Unser Highlight ist allerdings immer die Thaiküche und selbstverständlich die lächelnden, freundlichen
Menschen.
